Darum sollten Sie Ihre Wertsachen katalogisieren

Sie sollten Ihre Wertgegenstände in einem Katalog inventarisieren.

Wann braucht man einen Wertsachen-Katalog? Wenn wir uns Gedanken um unsere Absicherung im Falle eines Einbruchs machen, verlassen wir uns oft nur allzu gern auf die Polizei und die Versicherung. Selbst wenn etwas abhandenkommt, so wird die Polizei doch sicherlich in der Lage sein, den Verbrecher zu stellen. Und selbst wenn nicht, so kommt auf jeden Fall die Versicherung für den Schaden auf. Tatsache ist allerdings, dass es oft lange dauert, bis sichergestelltes Diebesgut sicher als Ihr Eigentum nachgewiesen wird. Dem können Sie entgegenwirken, in dem Sie einen gut sortierten Katalog für Ihre Wertgegenstände anlegen. Mit diesem Dokument können Sie der Polizei und auch der Versicherung beweisen, welches Inventar Ihnen entwendet wurde. Im Folgenden haben wir etliche Informationen für Sie zusammengetragen, von der Kennzeichnung Ihres persönlichen Besitzes bis hin zum Aufbau eines eigenen Kataloges.

Die Kennzeichnung von Ihrem Eigentum

Wenn Sie Gegenstände selbst als Ihren Besitz kennzeichnen wollen, so eignen sich hier selbstverständlich Ihre Initialen. Leider lässt sich nur auf den wenigsten Gegenständen ein solcher Hinweis problemlos anbringen. Entweder verletzt es den Wert oder es gibt keine Möglichkeit für eine haltbare Kennzeichnung. Für elektronische Gegenstände, die keinen künstlerischen Wert haben, eignet sicherlich die Gravur. Für Produkte mit einer porösen Oberfläche empfehlen wir UV-Stifte. Diese sind darüber hinaus auch vom Dieb selbst nicht leicht zu erkennen, wodurch eine Entfernung sich schwierig gestaltet. Für hochpreisige Teppiche oder Tapisserien gibt es die Möglichkeit, im Teppichhandel selbst eine Kennzeichnung hinzufügen zu lassen, die diese Objekte deutlich als Ihr Eigentum kennzeichnet. Bei allen Kunstgegenständen oder anderen Werten, bei denen eine direkte Kennzeichnung sich als unmöglich erweist, raten wir zu einer genauen Fotoaufnahme. Im besten Fall fotografieren Sie beispielsweise Gemälde neben einer Farbskala. Solche Aufnahmen nebst einem Sachverständigengutachten gehören in diesem Fall auch definitiv in Ihren Wertsachen Katalog.

So bauen Sie Ihren Wertsachen Katalog auf

Für einen Wertsachen Katalog gilt: Je mehr Informationen er beinhaltet, desto besser. Ausführliche Details über jedes Objekt machen Ihn nicht nur zu einem Nachschlagewerk, sondern im besten Fall zu einem Beweis, für Ihren Besitz von einem bestimmten Objekten. Je individueller und detaillierter ein Objekt beschrieben wurde, desto schneller geht im Ernstfall die Zuordnung von Statten.

Aufgebaut werden kann Ihr Katalog aus Musterseiten, die Sie mit Informationen zu all Ihrem Besitz füllen. Der Name des Gegenstands darf ebenso wenig fehlen, wie der Hersteller oder die Marke, sowie der Händler, der Kaufort und den Kaufzeitpunkt. Eine Abbildung, ein Hinweis auf besondere Merkmale und der geschätzte Wert sollten ebenfalls ergänzt werden. Teilen Sie der Übersichtlichkeit halber jedem Objekt eine individuelle Nummer zu. Abschließend sollten in Ihrem Katalog Belege oder Dokumente beigelegt werden, entweder in Originalform oder als beglaubigte Kopie.

Diese Gegenstände gehören auf Ihre Liste

Die Objekte, welche Sie in Ihrer Liste aufzählen, müssen nicht allesamt von hohem Wert sein. Grundsätzlich haben auch Dinge von immateriellem Wert eine Berechtigung, hier aufgeführt zu werden. Sie sollten danach gehen, welche Wertgegenstände Ihnen am Wichtigsten sind. Elektronische Geräte, wie Fernseher, Laptops oder beispielsweise Sound Systeme gehören ebenso dazu, wie Schmuck oder Erbstücke. Auch Kunstobjekte sollten definitiv aufgeführt werden. Ihre fertige Liste sollten Sie außerdem regelmäßig aktualisieren und gegebenenfalls nachträglich ergänzen.

Sichere Aufbewahrung

Für Ihren Katalog gilt, dass Sie Ihn sicher aufbewahren sollten. Er darf auf keinen Fall frei zugänglich oder öffentlich ersichtlich sein. Trotzdem sollte er sich auch nicht an völlig unerreichbarer Stelle befinden. Immerhin ist es ratsam, dass Sie ihn regelmäßig zur Hand nehmen und aktualisieren.

Auch für Ihre Wertgegenstände gilt es, dass Sie diese keinesfalls sorglos behandeln sollten, nur weil sie dokumentiert sind. Teure Sammlungen, wichtige Dokumente, Gold und Schmuck, Kunst und Erbstücke – Alles was Sie selten oder gar nicht gebrauchen, sollten Sie in ein sicheres Bankschließfach bringen, in denen Ihr Schutz gewährleistet ist.

Eine weitere Möglichkeit, um Wertgegenstände zu schützen, besteht in jedem Fall aus innovativer Sicherheitstechnik. Erfahren Sie hier mehr über unseren umfangreichen Produktkatalog.